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Ein Geschenk für die Natur

11. November 2017

Obstbaumpflanzung am 11. November 2017 im Naturschutzgebiet „Elbtalhänge zwischen Rottewitz und Zadel“ nahe der Ortschaft Rottewitz. - Foto: Cornelia Mäser
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Obstbaumpflanzung am 11. November 2017 im Naturschutzgebiet „Elbtalhänge zwischen Rottewitz und Zadel“ nahe der Ortschaft Rottewitz. - Foto: Cornelia Mäser

Üblicherweise wird man zu seinem Geburtstag mit zahlreichen Dingen beschenkt, die man für sich behält. Monika Wild, Pädagogin aus der Gemeinde Klipphausen, sah das anders: zu ihrem letzten Geburtstag – einem runden – wünschte sie sich etwas für die Natur, nämlich Geld. Sie wollte etwas Gutes tun und sprach die NABU-Regionalgruppe Meißen an.

Und so kam es, dass am 11. November 2017 wieder etwas Gutes getan wurde, wie es einst schon St. Martin tat: Im Naturschutzgebiet „Elbtalhänge zwischen Rottewitz und Zadel“ wurden nahe der Ortschaft Rottewitz acht neue Obstbäume gepflanzt.

Das Schutzgebiet weist einen sehr wertvollen Obstbaumbestand auf, der jedoch in die Jahre gekommen ist. Viele Bäume sind schon weggefallen oder stehen kurz davor. Nachpflanzungen einzelner Bäume gab es in der Vergangenheit bereits.

Obstbaumpflanzung am 11. November 2017 im Naturschutzgebiet „Elbtalhänge zwischen Rottewitz und Zadel“ nahe der Ortschaft Rottewitz. - Foto: Cornelia Mäser
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Obstbaumpflanzung am 11. November 2017 im Naturschutzgebiet „Elbtalhänge zwischen Rottewitz und Zadel“ nahe der Ortschaft Rottewitz. - Foto: Cornelia Mäser

Bei der neuerlichen Aktion der NABU-Gruppe wurden ca. zehn Jahre alte Gehölze aus der Öko-Baumschule Schäfer in Naustadt verwendet. Wir leisten damit wieder einen Beitrag, den Lebensraum für Steinkauz, Eremit und Co. im Meißner Elbtal langfristig zu sichern. Sechzehn fleißige Naturfreunde kamen zur Pflanzaktion und brachten fünf Apfelbäume der Sorten „Kaiser Wilhelm“, „Weißer Klarapfel“ und „Jakob Fischer“ in die Erde, sowie drei Kirschbäume der Sorten „Regina“, „Querfurter Königskirsche“ und „Große Prinzessinnenkirsche“.

Bei wechselhaftem Wetter wurden in der gut vierstündigen Aktion Pflanzlöcher ausgehoben, Ballen mit Wühlmausschutzkörben umhüllt, Pfähle gesetzt und die Bäume mit Jutegurten und Verbiss-Schutz gegen Wind und Wildtiere gesichert. Zum Abschluss erhielten alle Bäume noch eine große Portion Wasser, das von Frau Schmitz-Floeder aus dem nahen Rottewitz zur Verfügung gestellt und antransportiert wurde.

Für die großzügige Spende von Frau Wild und für alle helfenden Hände danken wir sehr herzlich!


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