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04. Oktober 2019 - Vortrag "Weinbau im Elbland" mit Dr. Georg Prinz zur Lippe

Weinbau im Elbland - Glücksfall für die Kulturlandschaft und Last für die Natur?

Weinberge in Radebeul - Foto: Cornelia Mäser
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Weinberge in Radebeul - Foto: Cornelia Mäser

"Weinbau im Elbland - Glücksfall für die Kulturlandschaft und Last für die Natur?"

 

Der Weinbau im Elbtal hat eine lange, schon über 850 Jahre andauernde Geschichte. Insbesondere die Region Meißen spielt hier eine besondere Rolle. So soll der Sage nach Bischof Benno von Meißen, der Ende des 11 Jahrhunderts lebte, den ersten Wein nach Sachsen gebracht und am Meißner Burgberg gepflanzt haben. Ende des 12 Jhd., nun auch urkundlich belegt, kaufte das Kloster Altzella das Dorf Zadel und betrieb dort Weinbau.

Heute wird in Sachsen auf circa 500 Hektar Weinbau betrieben, nach der Wiedervereinigung waren es im Jahr 1991 nur 241 Hektar. Diese mehr als Verdoppelung der Anbaufläche belebte das Elbtal und dessen Kulturlandschaft nachhaltig. Aber wo Sonne ist, ist ja bekanntlich auch Schatten und so sind häufig auch Bereich die für den Naturschutz interessant und wichtig sind, von Aufrebungen betroffen.

Die NABU-Regionalgruppe Meißen lädt zu diesem Thema am 04.10.2019 um 18:30 Uhr zu einer Veranstaltung in die Freie Werkschule Meißen, Zscheilaer Str. 19 ein. Zur Einstimmung wird Dr. Georg Prinz zur Lippe einen Impulsvortrag halten. Den restlichen Abend soll Platz für Diskussion und Austausch zum Thema bleiben, weitere Experten sind eingeladen.


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